... ist Thailands neuer und 24. Prime Minister. Ein Ex-General, nicht demoktratisch gewählt - was mich aber auch nicht stört. Ich hab ihn vorher nicht gekannt, aber wenn die Democrat Party ihn respektiert, kann es so falsch nicht sein. Es geht hier um nationale Versöhnung, Leute, und da gilt das Konsenzprinzip und benötigt eine integere Figur. Ihr könnt mir noch soviel von demokratischen Wahlen vorsülzen, aber Wahlen sind nicht Selbstzweck! Wahlen können im Moment nicht die Kluft in der thailändischen Gesellschaft kitten, denn da gilt das Gewinner-Verlierer-Prinzip. Und hier soll keiner verlieren. Nur Thaksin. Die westlichen Staaten sollen bitte einmal ruhig sein und nicht so scheinheilig tun. China hat keine demokratische Regierung, wird aber hofiert, weil es um milliardenschwere Aufträge geht, und weil das Land auch militärisch keine kleine Nuss mehr ist. Das gleiche gilt für Vietnam. Wenn die US-Diplomaten nach legimation fragen, dann offenbart das lediglich die Doppelmoral und das enge Demokratieverständnis. Die Alliierten haben seit dem Dritten Reich nichts gelernt. Wenn jemand demokratisch gewählt ist, gilt er als legitim, selbst wenn er sich als ein Diktator im demokratischen Schafspelz entpuppt.
Und: es ist ein Interim-PM, im Amt für nur ein Jahr. Nach dem Fall der SED war es ja auch nicht viel anders gewesen. Aber daran erinnert sich ja kaum ein Fuzzy.
Deshalb mein Rat an all die westlichen Besserwisser: Gönnt Euch mal ne riesige Tasse Tee und wartet ab. Lasst Eure Embargos sein, dass könnt Ihr dafür mit den Autokraten aus den ehemaligen GUS-Staaten machen
Damit wir uns nicht falsch verstehen: Ich bin kein Supporter der Militärs, aber wie heißt es so schön, nicht was man ist, ist was uns ehrt, sondern wie man es ist, bestimmt den Wert!
02 October 2006
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