
Wer es noch nicht weiß: Wir haben im Garten eine üppige Weinstaude. Im Sommer spendet sie Schatten und irgendwann gibt es eine Menge Laub zu schaufeln - da mag ich gar nicht daran denken. Aber diese Staude produziert auch richtige genießbare Trauben. Über den Sommer konnte man beobachten, wie aus eher unscheinbar grüne Blüten sich kleine grüne Beerchen wurden. Weiße Trauben dachten wir - Fehlanzeige. Zunächst kam ein leichter rosaner Schimmer. Am Ende war die Wand und die Ballustrade voller dunkelblauer Trauben.
Heute war es höchste Zeit die Trauben zu ernten, nachdem die Amseln sich daran schon verköstigt haben. Wein zu ernten ist ja eine Sache. Das hatte ich schon 1988 im Loiretal am eigenen Leib erfahren. Trauben von einer Ballustrade oder vom Küchendach zu pflücken ist eine andere. So stand ich zwei-drei Stunden in luftiger Höhe auf einer Leiter und versuchte im dichten Laub diese verflixten Reben abzupflücken. Da sie ja schon so reif sind, fielen mir immer wieder Trauben runter. So war die Terasse mit matschigen Trauben gesät...

(Hier sah mein T-Shirt noch weiß aus... aber nicht mehr lange)
Dean hat auch netterweise geholfen.

Lohn der Mühe: Vier volle Körbe Trauben, zerschundene Unterarme, überall Ästchen und Blattreste.
Aber der gewonnene Traubensaft schmeckt wirklich wuchtig gut! Dieses Jahr können wir wohl noch keinen Wein produzieren, da wir noch völlig unvorbereitet sind und nicht die erforderlichen Gerate haben
Aber nächstes Jahr bestimmt....
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